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	<title>Material Archive - Holz-Werken</title>
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		<title>Kleine Holzkunde Teil 2</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Mar 2022 22:39:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Material]]></category>
		<category><![CDATA[Holzkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Schwundverhalten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://holz-werken.com/kleine-holzkunde-teil-2/">Kleine Holzkunde Teil 2</a> erschien zuerst auf <a href="https://holz-werken.com">Holz-Werken</a>.</p>
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						<h2 class="et_pb_module_header"><span>Kleine Holzkunde Teil 2</span></h2>
						<div class="et_pb_blurb_description"><p>Wer mit dem Hobby Holzwerken beginnen möchte, der sollte sich zuerst mit dem Werkstoff Holz ein wenig vertraut machen.</p>
<h3><span style="text-decoration: underline;">Schwundverhalten</span></h3>
<p>Im Volksmund sagt man: „Holz arbeitet immer.” Oder: „Holz ist ein lebendiger Werkstoff.” Das hat seinen Grund, denn im Gegensatz zu Metall, Kunststoff oder Glas reagiert Holz stark auf äußere Einflüsse, wie zum Beispiel Luftfeuchtigkeit. Da es Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben kann, ist es ständig in Bewegung. Bei der Konstruktion und beim Verarbeiten muss man daher auf die Wuchsrichtung achten. Denn Holz arbeitet nicht in alle Richtungen gleich stark.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://holz-werken.com/wp-content/uploads/2022/02/Schwundverhalten-1-300x169.jpg" alt="Schwundverhalten" class="wp-image-887 alignnone size-medium" style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" width="300" height="169" /></p>
<p>Ein frisch gefällter Baum kann logischerweise nicht sofort zu einem Möbel verarbeitet werden. Der Stamm wird zuerst aufgesägt und dann getrocknet. Je langsamer und schonender dieser Trocknungsprozess stattfindet, desto weniger Spannungen und Risse entstehen. Während der Verdunstung des „freien Wassers”, das ist das Wasser in den Zellhohlräumen, verändert sich das Volumen nicht. Ist das gesamte freie Wasser verdunstet, ist der sogenannte Fasersättigungsbereich erreicht. Dieser liegt durchschnittlich bei 30 % Holzfeuchte. Schon während der Trocknung des freien Wassers beginnt in den äußeren Zellwänden auch schon das „gebundene Wasser” zu verdunsten. Nun ändert sich auch das Volumen. Während das Holz in Längsrichtung (in Richtung des Faserverlaufs / Wuchsrichtung) nur um 0,1 % bis 0,3 % schwindet, also kleiner wird, schwindet es tangential (Jahrringverlauf) um ganze 10 % und radial (quer zu den Jahrringen) um circa 5 %. Es schwindet solange, bis der sogenannte darrtrockene Zustand, bei 0 % Holzfeuchte, erreicht wäre. Je nach Umgebungsluftfeuchte nimmt das Holz wieder Feuchtigkeit auf und quillt oder gibt Feuchtigkeit ab und schwindet. Das versteht man unter „Das Holz arbeitet”.</p>
<p>Bei der Konstruktion sind diese unterschiedlichen Schwundeigenschaften zu berücksichtigen. So sollte man niemals Längsholz, das ja nur um 0,1 % bis 0,3 % schwindet, mit Querholz, welches je nach Schnitt 5 % bis 10 % schwindet, über eine größere Länge/Breite fest verbinden (zum Beispiel durch eine Verleimung). Das unterschiedliche Verhalten würde zwangsläufig zu Spannungen und Rissen führen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Verformung</h4>
<p><img decoding="async" src="https://holz-werken.com/wp-content/uploads/2022/02/Schwund_Kernbretter-1-300x169.jpg" alt="Schwundverhalten beiKernbrettern" class="wp-image-884 alignnone size-medium" style="float: right;" width="300" height="169" /> <img loading="lazy" decoding="async" src="https://holz-werken.com/wp-content/uploads/2022/02/Schwund_Seitenbretter-300x169.jpg" alt="Schwundverhalten bei Seitenbrettern" class="wp-image-886 alignnone size-medium" style="float: right;" width="300" height="169" /><img loading="lazy" decoding="async" src="https://holz-werken.com/wp-content/uploads/2022/02/Schwund_Mittelbretter-1-300x169.jpg" alt="Schwundverhalten bei Mittelbrettern" class="wp-image-885 alignnone size-medium" style="float: right;" width="300" height="169" /></p>
<p>Bei der <span style="color: #808080;"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Holztrocknung" target="_blank" rel="noopener" style="color: #808080;"><em><span style="color: #000000;">Holztrocknung</span></em></a></span> ändert sich aber nicht nur das Volumen. Auch die Form kann sich je nach Lage der Jahrringe (Schnitt), Wuchs und Holzart verändern. Während beim <em><span style="color: #000000;"><a href="https://holz-werken.com/startseite/holzschnitte/" target="_blank" rel="noopener" style="color: #000000;">Kern- und Mittelbrett</a></span></em> Formveränderungen eher im Bereich der Markröhre und des Holzkerns entstehen, bleiben bei beiden die stehenden Jahrringe recht gerade – stehende Jahrringe haben ein gutes Stehvermögen. Darum muss der Markbereich immer herausgeschnitten werden.</p>
<p><em><span style="color: #000000;"><a href="https://holz-werken.com/startseite/holzschnitte/" target="_blank" rel="noopener" style="color: #000000;">Seitenbretter</a></span></em> neigen dazu, sich auf der rechten Seite (Innenseite) zu wölben und auf der linken Seite (Außenseite) hohl zu ziehen. Als kleine Gedächtnisstütze hat man mir in der Lehre gesagt: „Die Jahrringe versuchen beim Schwinden gerade zu werden.”</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="text-decoration: underline;">Verleimregel</span></h3>
<p><a href="https://holz-werken.com/startseite/verleimregel-seitenbretter/" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://holz-werken.com/wp-content/uploads/2022/02/Verleimung_Seitenbretter-1-300x169.jpg" alt="Verleimregel von Seitenbrettern" class="wp-image-893 alignnone size-medium" style="float: left;" width="300" height="169" /></a> <a href="https://holz-werken.com/startseite/verleimregel-von-kern-und-mittelbrettern/" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://holz-werken.com/wp-content/uploads/2022/02/Verleimung_Kernbretter-1-300x169.jpg" alt="" class="wp-image-888 alignnone size-medium" style="float: left;" width="300" height="169" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Besonders bei Breiten- oder Dickenverleimungen ist dieses Formverhalten zu beachten. Dafür gibt es die Verleimregeln.<br />Kern- und Seitenbretter sollte man nicht unbedingt miteinander in der Breite verleimen, da dies zu einer sehr unruhigen Fläche führen kann.<br />Bei der Verleimung von Kernbrettern und Seitenbrettern gilt die Regel: Kernholz gegen Kernholz und Splintholz gegen Splintholz verleimen.<br />Zusätzlich ist bei Seitenbrettern darauf zu achten, dass immer abwechselnd eine rechte Seite neben eine linke Seite verleimt wird.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #333333; text-decoration: underline;">Fassen wir also nochmal kurz zusammen:</span></span></p>
<ul>
<li><span style="color: #800000;">Holz quillt (Volumenzunahme) und schwindet (Volumenabnahme) je nach Wuchsrichtung unterschiedlich stark.</span></li>
<li><span style="color: #800000;">Die Grundregel bei der Breitenverleimung lautet: Kernholz an Kernholz und Splintholz an Splintholz.</span></li>
<li><span style="color: #800000;">Bretter mit stehenden Jahrringen haben ein besseres Stehvermögen.</span></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p></div>
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		<title>Kleine Holzkunde Teil 1</title>
		<link>https://holz-werken.com/kleine-holzkunde-teil-1/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Lars]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Feb 2022 19:40:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Material]]></category>
		<category><![CDATA[Holzkunde]]></category>
		<category><![CDATA[Holzschnitte]]></category>
		<category><![CDATA[Kernholz]]></category>
		<category><![CDATA[Kernreifholz]]></category>
		<category><![CDATA[Reifholz]]></category>
		<category><![CDATA[Splintholz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://holz-werken.com/kleine-holzkunde-teil-1/">Kleine Holzkunde Teil 1</a> erschien zuerst auf <a href="https://holz-werken.com">Holz-Werken</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><div class="et_pb_section et_pb_section_1 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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						<h2 class="et_pb_module_header"><span>Kleine Holzkunde Teil 1</span></h2>
						<div class="et_pb_blurb_description"><p>Wer mit dem Hobby Holzwerken beginnen möchte, der sollte sich zuerst mit dem Werkstoff Holz ein wenig vertraut machen.</p>
<p>Dazu muss man sich erst mal kurz ansehen, wie ein Baumstamm aufgebaut ist. Ich möchte mich jetzt aber nicht mit  <em><span style="color: #000000;"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kambium" target="_blank" rel="noopener" style="color: #000000;">Kambium</a></span></em> und den Holzzellen aufhalten. Ich will nicht erklären, wie Baum funktioniert, sondern worauf bei der Holzauswahl und dem Zuschnitt zu achten ist.</p>
<h3>Aufbau</h3>
<p>Vom Aufbau können wir Bäume in vier Kategorien einteilen.</p>
<p><strong>Splintholzbäume</strong> wie Weißbuche, <span style="color: #000000;"><a href="https://holz-werken.com/holz-datenbank/birke/(öffnet%20in neuem Tab)" target="_blank" rel="noopener" style="color: #000000;"><em>Birke</em></a></span>, <em><span style="color: #000000;"><a href="https://holz-werken.com/holz-datenbank/erle/" target="_blank" rel="noopener" style="color: #000000;">Erle</a></span></em> und <em><span style="color: #000000;"><a href="https://holz-werken.com/holz-datenbank/aspe/" target="_blank" rel="noopener" style="color: #000000;">Aspe</a></span></em> bestehen von der Markröhre bis zum Kambium aus gleichmäßig hartem Splintholz. Das Splintholz dient zur Wasser- und Nährstoffzufuhr.</p>
<p><a href="https://holz-werken.com/startseite/splintholz-und-reifholz/" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://holz-werken.com/wp-content/uploads/2022/02/Splintholzbaum_Reifholzbaum-1-300x169.jpg" alt="Splintholzbaum und Reifholzbaum" class="wp-image-892 alignnone size-medium" style="float: right;" width="300" height="169" /></a></p>
<p><strong>Reifholzbäume</strong> wie <em><span style="color: #000000;"><a href="https://holz-werken.com/holz-datenbank/fichte/" target="_blank" rel="noopener" style="color: #000000;">Fichte</a></span></em>, <em><span style="color: #000000;"><a href="https://holz-werken.com/holz-datenbank/buche-rotbuche/(öffnet%20in neuem Tab)" target="_blank" rel="noopener" style="color: #000000;">Rotbuche</a></span></em>, Tanne und Linde bestehen im Inneren aus Reifholz und in den äußeren Schichten aus Splintholz. Reifholz ist verkerntes Splintholz, das keine oder kaum noch Nährstoffe transportiert, sich aber farblich nur schwach vom Splintholz unterscheidet.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://holz-werken.com/wp-content/uploads/2022/02/Splint-Kern-300x200.jpg" alt="Splintholz und Kernholz an einem Kernbrett" class="wp-image-873 alignnone size-medium" width="300" height="200" /></p>
<p><strong>Kernholzbäume</strong> wie <em><span style="color: #000000;"><a href="https://holz-werken.com/holz-datenbank/eiche/" target="_blank" rel="noopener" style="color: #000000;">Eiche</a></span></em>, <em><span style="color: #000000;"><a href="https://holz-werken.com/holz-datenbank/kiefer/" target="_blank" rel="noopener" style="color: #000000;">Kiefer</a></span></em> und <em><span style="color: #000000;"><a href="https://holz-werken.com/holz-datenbank/laerche/" target="_blank" rel="noopener" style="color: #000000;">Lärche</a></span></em> bestehen hauptsächlich aus Kernholz und haben einen äußeren schmalen Splintholzring. Kernholz ist altes Splintholz, welches keine Nährstoffe mehr führt. Durch Verharzung, Wachs oder Fettablagerungen wird es fest, hart und arbeitet deutlich weniger. Das Splintholz unterscheidet sich deutlich zum Kernholz. Es ist heller und weicher. Beim Besäumen (Längszuschnitt, bei dem die beiden Waldkanten eines Brettes entfernt werden) von Kernholzbäumen wird daher zusätzlich auch das Splintholz entfernt.</p>
<p><a href="https://holz-werken.com/startseite/kernholz-und-kernreifholz/" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://holz-werken.com/wp-content/uploads/2022/02/Kernreifholzbaum_Kernholzbaum-1-300x169.jpg" alt="Kernreifholzbaum und Kernholzbaum" class="wp-image-890 alignnone size-medium" style="float: left;" width="300" height="169" /></a></p>
<p><strong>Kernreifholzbäume</strong> wie <em><span style="color: #000000;"><a href="https://holz-werken.com/holz-datenbank/ruester-ulme/" target="_blank" rel="noopener" style="color: #000000;">Ulme</a></span></em> und <em><span style="color: #000000;"><a href="https://holz-werken.com/holz-datenbank/esche/" target="_blank" rel="noopener" style="color: #000000;">Esche</a></span></em> bestehen im Inneren aus Kernholz, Reifholz und Splintholz. Auch hier wird in der Regel das Splintholz beim Besäumen weggeschnitten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Bretter und Bohlen</h3>
<p>Im Sägewerk wird der Stamm in Bretter und Bohlen geschnitten. Als Bretter bezeichnet man Schnittware zwischen 16 mm und 38 mm Stärke. Bohlen sind zwischen 44 mm und 100 mm stark. Bei einem sogenannten Ringschnitt (siehe Bild) entstehen Bretter und Bohlen aus unterschiedlichen Teilen des Stammes.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://holz-werken.com/startseite/holzschnitte/" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://holz-werken.com/wp-content/uploads/2022/02/Schnitte-1-300x169.jpg" alt="Ringschnitt und die dabei entstandenen Bretter und Bohlen." class="wp-image-891 alignnone size-medium" width="300" height="169" /></a></p>
<p>Ganz außen ist die Schwarte. Das ist der Anschnitt und wird nicht weiter verwertet. Die Seitenbretter haben liegende, flache Jahrringe. Auf der Fläche haben wir daher ein fladriges Holzbild. Mittel- und Kernbretter haben eher stehende Jahrringe. Auf ihrer Fläche ist das Holzbild schlicht.<img loading="lazy" decoding="async" src="https://holz-werken.com/wp-content/uploads/2022/02/Fladrig-Schlicht-300x200.jpg" alt="Links ein Tangentialschnitt (Seitenbrett) mit fladrigem Holzbild und rechts ein Radialschnitt (Mittel- oder Kernbrett) mit schlichtem Holzbild." class="wp-image-871 alignnone size-medium" style="float: right;" width="300" height="200" /> Im Kern- oder Herzbrett befindet die Markröhre. Diese muss beim Zuschnitt herausgetrennt werden, da von ihr die meisten Risse ausgehen. Bei Brettern und Bohlen wird die dem Kern zugewandte Seite als <em>rechte Seite</em> und die der Borke zugewandte als <em>linke Seite</em> bezeichnet.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://holz-werken.com/wp-content/uploads/2022/02/Seitenbrett_unbesaeumt-300x169.jpg" alt="rechte Seite und linke Seite an einem unbesäumten Seitenbrett" class="wp-image-872 alignnone size-medium" width="300" height="169" /></p>
<h3><span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #333333; text-decoration: underline;">Fassen wir nochmal zusammen:</span></span></h3>
<ul>
<li><span style="color: #800000;">Bei Kernholzbäumen und bei Kernreifholzbäumen wird beim Besäumen das Splintholz auch weggeschnitten.</span></li>
<li><span style="color: #800000;">Seitenbretter haben flache, liegende Jahrringe und ein fladriges Holzbild.</span></li>
<li><span style="color: #800000;">Mittel- und Kernbretter haben eher stehende Jahrringe und ein schlichtes Holzbild.</span></li>
<li><span style="color: #800000;">Bei Brettern und Bohlen wird die Innenseite als <em>rechte Seite</em> und die Außenseite als <em>linke Seite</em> bezeichnet.</span></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p></div>
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